Google+

Freitag, 2. Mai 2014

[ diy ] Einfaches Peeling selber machen

DIY Peeling

Die Zeit der kurzen Klamotten naht und unsere Haut sollte langsam schon mal mit einer entsprechenden darauf vorbereitet werden. Dazu gehört neben einer guten Creme natürlich auch ein- bis zweimal in der Woche ein Peeling. Na klar, Peelings kann man in allen möglichen Varianten und Duftrichtungen in jeder Drogerie kaufen. Aber wenn man es selber macht, weiß man immerhin ganz genau, was drin ist. Es ist vegan, umweltverträglich und anders als in industriellen Peelings sind hier auch garantiert keine Mikropartikel enthalten, die sich in unserem Trinkwasser anreichern könnten.

Ich habe daher einfach mal ganz normalen weißen Zucker mit etwas Mandelöl (hier von The Body Shop, kann man aber auch in Reformhäusern kaufen) gemischt und schon habe ich ein richtig tolles Peeling. In welchem Verhältnis man die beiden Zutaten mischt, hängt ganz vom persönlichen Geschmack ab. Durch das Mandelöl ist das Peeling relativ geruchlos; wenn man z.B. Olivenöl nimmt, hat man natürlich den dafür typischen Geruch. Der Zucker ist etwas gröber und hat einen guten Peelingeffekt; das Öl macht die Haut schön weich. Ich habe es zwar auch schon für meine Lippen verwendet, würde es aber vielleicht doch eher für den Körper empfehlen. Auf nasser Haut lösen sich die Zuckerkristalle nach und nach auf. Ich finde das eigentlich ganz praktisch, weil man so nie Gefahr läuft, mit dem Peelen zu übertreiben. Wem dies zu langweilig ist, der kann auch noch weitere Zutaten hinzufügen wie z.B. ätherische Öle (nicht die, die nur für Duftlampen geeignet sind), getrocknete Rosenblätter, Zitrone oder Minze und Gurke. In ein hübsches Gefäß gefüllt, kann man so ein Peeling natürlich auch sehr gut verschenken. Ich nehme übrigens immer eher kleinere Gläser, weil ich nicht weiß, wie lange sich so ein Peeling hält (da es kein Wasser enthält, sollte es sich aber schon etwas halten, würde ich sagen). 

DIY Peeling

Ich habe auch ein Peeling aus ganz normalem Speisesalz und Olivenöl ausprobiert, das hat mir aber nicht ganz so gut gefallen. Die Peelingwirkung war mir hier etwas zu soft, aber die Haut hat sich hinterher trotzdem ganz gut angefühlt. 

Eine weitere Alternative ist ein Peeling aus Kaffeesatz (in meinem Fall habe ich ein paar benutzte Pads für meine Senseo geleert) und ein wenig Olivenöl. Dieses Peeling mit Kaffee ist etwas feiner und weicher als jenes mit Zucker. Daher finde ich es für das Gesicht ein wenig angenehmer. Dafür muss man hier mit dem starken Kaffee-Geruch und ein wenig mehr Sauerei klar kommen. Dieses Peeling eignet sich nicht unbedingt dafür, es aufzubewahren, weil es schon recht schnell Schimmel ansetzt. Daher würde ich es nur für den sofortigen Verbrauch anmischen. 
Ich habe mal gehört, dass Kaffeesatz sogar gegen Cellulite helfen soll; dabei soll man ihn täglich Pur (also ohne Öl) auf die Oberschenkel auftragen, mit Frischhaltefolie umwickeln und nach 20 Minuten wieder abduschen. Ich bleibe dann aber doch lieber bei meinem Peeling... 

DIY Peeling

Kommentare:

  1. Ich hab noch nie ein Peeling selbst gemacht, dabei ist es eigentlich total einfach!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Grundrezept ist ja wirklich simpel und man kann es natürlich noch nach Lust und Laune aufpeppen.

      Löschen

Bitte achte beim Kommentieren auf die Einhaltung der Netiquette!