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Sonntag, 2. Oktober 2011

Ananas-Diät

Die Ananas-Diät zählt wohl zu den Kurzzeit-Diäten. Das heißt, dass man sie nur über ein paar Tage machen sollte und nicht dauerhaft. Ich habe zwar bereits gehört, dass manch eine(r) diese Diät über einen längeren Zeitraum gemacht hat und auch gute Erfolge erzielt haben soll. Ich bezweifle doch stark, dass das noch gut für den Körper ist. Man isst nämlich einfach über für ein paar Tage nur noch Ananas (frische oder ungezuckerte aus der Dose); und zwar ca. 2 kg täglich. Daneben sollte man natürlich viel Wasser trinken.




Ananas sind süß und lecker. Das sollte doch zu schaffen sein.

Dachte ich... und wurde eines Besseren belehrt. Die erste Portion Ananas hat noch richtig gut geschmeckt und ich war guten Mutes. Doch schon bei der zweiten Portion an diesem Tag hing mir die Ananas quasi zum Halse raus. Da man ja eine ganze Menge Ananas essen darf, ist der Hunger noch nicht einmal das größte Problem gewesen. Da Ananas aber doch sehr süß sind und einen recht markanten Geschmack haben, konnte ich einfach nicht so viel davon essen. Schon bei der Vorstellung, das jetzt ein paar Tage durch zuziehen wurde mir ganz schlecht. Mein Mund brannte von der typischen Ananas-Säure und meine Zuversicht schwand rapide. 
Hinzu kam noch der Gedanke, dass den ganzen Tag mehrmals Ananas klein zu schneiden recht nervig sein würde (wobei man ja die Zeit für's Kochen spart, aber egal) und man doch eine ganze Menge Abfall produziert. 

Jeden Tag Ananas geht einfach nicht.

Dieser Diät-Versuch scheiterte bei mir also tatsächlich schon am ersten Tag. Ich glaube, ich erhalte mir lieber die Freude an einer gelegentlichen Ananas zum Frühstück (das ist ja auch schon gesund) und such mir eine andere Methode, um überflüssige Pfunde loszuwerden. 

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